Aus der einfachen Idee heraus, der Welt die Fähigkeit zu geben ihren Energiebedarf selbst zu decken, fand Sonnen einen Weg den Bedarf für günstige und saubere Energie für alle zu decken und damit eine Lücke zu füllen

Als ein Pionier im Bereich Erneuerbare Energien, hat sich Deutschland mit dem Versprechen die Emissionen bis 2020 immer weiter zu drücken erfolgreich zum Musterknaben der Energierevolution in Europa und der Welt gemausert. Dies macht die Firma Sonnen und ihre Batteriespeicher nur noch wichtiger und beeindruckender. Denn Sonnen hat die sich schnell verändernde Beziehung zwischen Konsumenten und Stromversorgern verstanden, in dem sie es Konsumenten ermöglichen, die Stromversorgung selbst in die Hände zu nehmen. Dies wiederum befähigt den Konsumenten seinen Energieverbrauch selbst oder mit Hilfe der Energie-Gemeinschaft zu regeln.

Sonnen “lässt den Mittelsmann aus”

Sonnen macht das indem sie Konsumenten mit Batterien versorgen, die als ein Hightech Speichersystem agieren. Die Kombination aus Batterien und einem Photovoltaiksystem erlaubt es 75 Prozent des jährlichen Energieverbrauchs durch saubere und selbstproduzierte Energie abzudecken. Das Kernelement dabei ist hier aber die sonnenCommunity. Denn wenn man eine Batterie von Sonnen kauft, speichert man nicht nur seine eigene Energie, sondern kann vielmehr die erzeugte Energie auch mit anderen Sonnenbatteriebesitzern teilen. Die Community ermöglicht es so jedem Batteriebesitzer Energie zu erhalten oder zu teilen, je nach Bedarf. Dieser Energieaustausch zum Flatrate-Preis verringert nicht nur die Energiekosten jedes Einzelnen in der sonnenCommunity – vielmehr wird der Energiemarkt dezentralisiert und fordert damit die Energiekonzerne heraus. Trotzdem oder gerade deswegen hat Sonnen vom Energieriesen General Electric Unterstützung bekommen, sowie von anderen Kapitalfonds im Energiesektor.

 

„Das erste Mal kam ich mit Sonnen 2012 auf der deutsch-russischen Konferenz „Die neue Generation“ in München in Kontakt. Hier traf ich Philipp Schröder, damals Vertriebsleiter bei Sonnen, bevor er zum Country-Direktor bei TESLA in Deutschland und Österreich wurde. Mich hat sein rastloser Einsatz beeindruckt, einen konkreten Paradigmenwechsel im Energiemarkt einzuleiten. Mit seinem Engagement eine neue Art der Energieversorgung einzuläuten und an der Spitze des Fortschritts mit Sonnen vorauszugehen, hat er die Teilnehmer inspiriert und ermutigt seine Vision zu teilen.

 

Sein erworbenes Wissen im Markenaufbau und Marketing bei Tesla war dann der richtige Ausgangspunkt, um wieder zu Sonnen als Geschäftsführer zurück zu kehren und die Marke, mit einem technisch noch ausgereifteren Produkt, noch besser aufzubauen. Philipp ist damit in meinen Augen das perfekte Beispiel für Reid Hoffman’s Vision vom Talente-Management im Netzwerkzeitalter. Laut Hoffman ist es für Arbeitgeber heute besser, Talente zu neuen Aufgaben ziehen zu lassen, als sie um jeden Preis zu halten. Denn so verlassen die Talente die Firma im Guten und kommen später gerne – mit neuen Erfahrungen und frischer Motivation – wieder zurück. Für Sonnen hat es sich definitiv gelohnt.“

Julian von Blücher

 

Während Deutschland immer noch einer der größten Märkte für Sonnen bleibt, gibt es laut Geschäftsführer Philipp Schröder, viele wachsenden Märkte, die den Erfolg von Sonnen belegen. In einem Interview mit Energy Storage News erzählt Schröder: „Wir wachsen sehr schnell in Italien, der ein wichtiger Markt für uns geworden ist. Das gleiche gilt auch für die USA, wo wir gerade in unserem neuen Innovationszentrum in Atlanta unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit unserem Fertigungsbetrieb verbunden haben. Letztes Jahr haben wir auch Australien und Großbritannien sehr erfolgreich erobert, wo wir noch viel Wachstumspotenzial sehen.“ Zusätzlich, arbeitet Sonnen gerade mit den Behörden in Puerto Rico daran das Stromnetz zu reparieren, welches durch den Hurrikane Maria schwer beschädigt wurde.

Die sonnenCommunity wächst weltweit

Einer der Schlüsselfaktoren des Erfolgs der innovativen Startups im Bereich der erneuerbaren Energien ist die politische Unterstützung und die richtigen Gesetze. Wie Philipp Schröder sagt: „wir hoffen, dass Politiker noch mehr zur Kenntnis nehmen, welche großen Chancen Hausspeicher für die Energieversorgung bieten.“ Das ist definitiv eine der Herausforderungen, die Clean-Tech Energieunternehmen gegenüberstehen, neben vielen anderen, wie der langsamen Marktentwicklung für fortgeschrittene Netzspeicher, wie auch die benötigte Zeit und Geld, welche in die Entwicklung dieser Technologien gesteckt werden muss. Dies macht wiederum die Arbeit von Clean-Tech Startups im Energiesektor noch schwieriger und doch umso bewundernswerter.

Wir sind dementsprechend sehr stolz auf die Firmen, die wir unterstützen, die Teams, mit denen wir zusammen arbeiten, und die Kandidaten, die wir vermitteln. Wir werden auch weiterhin Partnerschaften mit Unternehmen eingehen, die Umweltschutz genauso hoch schätzen wie ihr Marktwachstum und unterstützen sie gerne in ihrem Anspruch, ein digital climate champion zu werden. Nichtsdestotrotz, gute Unterstützung – finanziell als auch im Hinblick auf ein motiviertes Team – ist essentiell, wenn man es mit hochinnovativen Startups zu tun hat. In diesem Sinne, unterstreicht Talent Tree noch einmal seine Position als führende Executive Search Boutique im Green-Tech Bereich.

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